USA 2016 – erste Woche

Wieder ist ein Jahr vorbei (fast), wieder Sommerferien – YeeHaw. Die diesjährige Reise startet in San Francisco – meiner Lieblings-Stadt – wo wir auch die ersten drei Tage der aktuellen Reise verbringen werden. Erstmals sind wir an einem Independence Day in den USA, wir freuen uns auf diesen amerikanischen Feiertag. Eine Tischreservation mit Baysicht im EPIC Steakhouse und dann der Bay entlang schlendern und das viel gepriesene 4. Juli Feuerwerk in San Fran geniessen –  Das Abendessen ist ein Geschenk von Soni und Andi auf meinen 50igsten – coole Idee!

Am 6.7. fassen wir unseren «Alamo» aus und cruisen in Richtung Norden, Küstenstrasse HWY101 durch diverse sehenswerte Parks, Wälder und eben der Küste entlang durch Kalifornien, Oregon und Washington. Erster Halt nach SF in Eureka. Langsam geht es mit Übernachtungen in diversen Ortschaften an der Küste weiter bis zum Olympic National Park, Seattle, Tacoma, Portland und wieder mit Halt in verschiedenen Ortschaften in der Nähe von weiteren Pärken und «National Forrests» bis nach South Lake Tahoe wo wir die letzten 4 Tage verbringen werden – ganz in der Nähe des Drehort von Bonanza.

Wie gewohnt haben wir die Hotels bereits vor einem halben Jahr reserviert, schliesslich ist Hochsaison und die schönen Unterkünfte mit guter Bewertung sind für kurzfristige Buchungen teilweise sehr rar – wie z.B. in Canon Beach, Port Angeles oder Lake Tahoe.

3.7.2016 – San Francisco
Mit der BART in die Innenstadt, sie hält ganz in der Nähe unseres Hotels. Im Hotel «The Westin St. Francis» am Union Square das Zimmer bezogen – im Tower im 10 Stock. Aussicht? An den nächsten Häuserblock, wir sind leider nur im 10 Stock.
Den MUNI Pass für die kommenden drei Tage haben wir auf das iPhone geladen. Mit diesem können wir die Cable Car’s aber auch alle anderen Bus und Tramlinien in SF benutzen (BART ausgenommen). Los gehts, Cable Car in Richtung Fishermans Wharf / Pier 39 ….

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  • USA 3.7.2016

 

4.7.2016 – San Francisco
Independence Day 2016 – nach gut 24h auf den Beinen (gestern) konnten wir ohne Probleme bis fast 08h00 schlafen und fühlen uns echt erholt.
Kaffee im Zimmer, etwas Büroarbeit für western-wear.ch und schon kann es losgehen. Mit den MUNI Bahnen zum Fishermans Wharf, Frühstück im Dennys beim Holiday Inn – eine Tradition bei den SF Besuchen. «Moon over my Hammy» mit Kaffee und O-Jus, auch das eine Tradition, muss einmal sein pro USA Reise. Vom Hafen sind wir zum Coit Tower gelaufen, Treppen, steile Strassen und wieder Treppen. Wir wurden mit 1A Aussicht belohnt – seht selbst:

Panorama von San Francisco, Aussicht vom Coit Tower, Telegraph Hill
(Photoshop Photomerge, 3 Bilder)

Panorama von San Francisco

Auch das Wetter hat sich von der besten Seite gezeigt. Vom Coit dann an der Lombard Street entlang zur eigentlichen Attraktion der Lombard der «kurvenreichsten Strasse der Welt». Vor über 20 Jahren – zu meiner Zeit bei Sun Microsystems –  habe ich diese Strasse mit einem grossen V8 als San Francisco Pflichtübung abgefahren. Zu Fuss zurück zum Hafen ans Pier 39 in den Christmas Store, etwas für unseren traditionellen US Weihnachtsbaum, danach ins HRC auf ein Samuel Adams und ein Glas Pinot Grigio. Am Abend den Pier’s entlang flanieren und im EPIC bei der Bay-Bridge das verdiente Nachtessen geniessen. Aussicht: Feuerwerk in der Bay. Über 15 Km. zu Fuss in SF, der Rest mit den ÖV’s. Ein toller Tag!

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  • USA 4.7.2016

Morgen noch einmal ein Tag in dieser tollen Stadt. Zuerst aber … gähn … c u!

5.7.2016 – San Francisco
Frühstück im Subway – Footlong, Black Forest Ham, Swiss Cheese, toasted, Lettuce etc.etc. – geteilt durch Zwei = ideal für den Tagesstart. Danach zu den Cabel Car’s am «Inbound»: «Powell and Market», «Outbound»: «Fisherman’s Wharf». Ca. 3/4h anstehen, danach den ersehnten Seiten-Aussenplatz im Cable Car für fast 6KM geniessen. In der Sommer-Hauptsaison sind die lukrativsten Plätze bereits zu Beginn besetzt, darum unsere Bereitschaft ganz unten am Anfang der Powell Street anzustehen. Vom «Fisherman’s Wharf» geht es zu Fuss ca. 7KM in Richtung Golden Gate Bridge, dem San Francisco Bay Trail entlang bis zum St. Francis Yacht Club. Angekommen, hoffen wir auf Golden Gate Bridge bei Sonnenschein – naja, wenigstens hat sich der starke Nebel verzogen (eigentlich kenne ich diese spezielle Brücke von meinen früheren fünf San Francisco Besuchen nur bei Sonnenschein – jeweils Glück gehabt ;-)). Mit dem 30er Bus zurück zum Ausgangspunkt im Hafen, einige wenige Beschaffungen und weiter mit dem 30er nach Chinatown. In diesem Stadtteil sind die «Touristen Goodies» wie T-Shirts etc. wesentlich günstiger als im Touristenmagnet «Hafen». Weiter mit der Cable Car Strecke «California Street Line» nach California / Powell, umsteigen auf die «Powell – Hyde» Linie und zurück ins Hotel, kurze Pause, danach Apero im „Lefty O’Doul’s Restaurant & Cocktail Lounge“ und Nachtessen in der „Last Drop Tavern“, beide in Hotel-Nähe, beide waren eine gute Wahl.

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  • USA 5.7.2016

Morgen geht es weiter nach Eureka, ca. 5h reine Fahrzeit und 280 Meilen / 450KM Strecke. Eine der längsten Strecken auf der diesjährigen USA Reise. Wieder dabei? C u …

 

6.7.2015 – Fahrt nach Eureka, Abstecher nach Muir Beach, Humboldt Redwoods State Park
Kurz vor Neun bei Alamo das Auto ausfassen – diesmal ein Dodge Durango – und los geht’s. Es geht nur sehr langsam durch San Francisco in Richtung Hwy. 101 zur Golden Gate Bridge und nach Sausalito. Schon bald Abstecher nach Muir Woods National Monument und Muir Beach, doch alle Parkplätze bis weit in die Hwy 1 sind besetzt. Also fahren wir weiter, der 1er entlang bis Olema, in den „Sir Francis Drake Blvd“ via Tocaloma nach Fairfax ins M&G Bugers and Beverages, endlich etwas in den Magen – schon fast „Noon“ (11h50). Wow, ein top Buger, super Fries. Sie nehmen halt nur die besten Zutaten aus der Umgebung inkl. Fleisch von frei weidenden Tieren aus der Nachbarschaft. Dies ist ein Eintrag im TripAdvisor wert! Weiterfahrt zur Hwy.101, in Willits (noch ca. 125 Milen nach Eureka) ein doppelter Espresso im Paradise Juice and Coffee. Auf den letzten Meilen geht es auf die „Avenue of the Giants“. Wir kennen die Redwood Bäume bereits vom Yosemite NP (2010), aber es bleibt eindrücklich, wie gigantisch gross diese Bäume sind. Nach dem Besuch des F.K. Grove Tail (kleiner Fussmarsch durch einen Waldabschnitt) endgültig Weiterfahrt nach Eureka zum „Holiday Inn and Suites“. Relativ leichtes Nachtessen im Adel’s Restaurant direkt beim Hotel.

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  • USA 6.7.2016

Morgen: Altstadt von Eureka, Caroson Manison und Weiterfahrt nach Coos Bay. C u auf unserer Reise 😉

 

7.7.2016 – Altstadt von Eureka, Weiterfahrt nach Coos Bay
Ist uns der Nebel von SF her gefolgt? Naja, immerhin kein Regen. Das Frühstückbuffet im Hotel ist stimmig, von Rührei, Speck, kleine Burger über Zerealien, Früchte, Toasts und weitere Backwaren. Kaffee und Jus selbstverständlich inklusive. Danach Auto bestücken und Abstecher in die Altstadt von Eureka bis zum Carson Manison.  Eureka’s Bausubstanz wurde in den 1940 bis 1960er von den Abrissbirnen verschont und kann daher mit schönen Häusern an die Blütezeit um 1900 erinnern. Das Carson Manison aus 1886 ganz aus Redwood-Holz gebaut ist das Glanzstück dieser «Old-Town».
Die Fahrt führt weiter auf der Hwy 101 in den Norden durch die grossartigen Redwood Wälder bzw. durch das Redwood Empire und durch den Redwood National Park. Mammutbäume so weit das Auge reicht. Übrigens, der häufig als Redwood bezeichnete, gigantische Baum ist eigentlich ein  Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) – ein immergrüner Nadelbaum. Diese Bäume werden ca. 400 bis 800 Jahre alt und bis zu 115 Meter hoch, der älteste in diesem Gebiet wurde gar 2200 Jahre alt. Eine weitere „must see“ Strecke, wir sind diese 500 Meilen sehr gerne gefahren, kurzweilig und einfach ein Traum! Auf der Strecke noch ein Abstecher zum  „Mouth of the Klamath Overlook and Coastal Trail“

Panorama Klamath Overlook

und zum ältesten noch im Einsatz stehenden Leuchturm „Lighthouse“ von Kalifornien in Crescent City.
Hier in Coos Bay sind wir im Red Lion einquartiert. Inzwischen hat Regen eingesetzt und wir warten auf unser Dinner – im Hotel.

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  • USA 7.7.2016

Morgen geht die Reise weiter nach Newport, auf der Hwy 101 der Küste entlang.

 

8.7.2016 – Fahrt von Coos Bay nach Newport, Sea Lion Caves
Der Regen hat aufgehört – irgendwann in der Nacht. Am Morgen und auch durch den Tag hat uns Nebel begleitet. Stimmung? Gut, Wetter könnte schlimmer sein 😉 . Frühstück in einem Wendy’s – erstmalig während all unseren USA Reisen. War gut, keine Einwände. Die Fahrt führt uns nach wie vor auf der 101 der Küste entlang- 97 Meilen, eine eher kurze Strecke. Diverse sehr lukrative Küstenabschnitte und Highlights waren auf unserer Liste. So zum Beispiel das Sea Lion Caves in Florence, eine halboffene Höhle welche den Seelöwen als Unterkunft dient. Winchester Bay, Yachats, Waldport, Seal Rock. Die Sanddünen von Oregon sind wir zwar kurz angefahren, aber haben wir grösstenteils vernachlässigt.

 

 

Das Hotel Elizabeth Street Inn ist eine Pracht, direkt an der Küste, Zimmer mit Wohnraum, Kingsize Bett – einfach 1A.

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  • USA 08.07.2016

Morgen geht es weiter nach Cannon Beach, wieder eine eher kleine Etappe  (109 Meilen), aber nach wie vor lukrativ, wieder dabei? C u soon …

9.7.2016 – Fahrt Newport nach Cannon Beach
In Newport zuerst an die Bayfront, zum Fischerhafen mit der grössten Fischfangflotte von Oregon, danach geht die Reise weiter, nach wie vor auf der 101 an der Küste von Oregon entlang in den Norden. Die heutigen «Spots» sind «Yaquina Head – Outstanding Natural Area», «Otter Crest State Scenic Viewpoint» und der «C Lookout» nördlich von Sandlake. Die Strecke ist wieder etwas für s’Auge und führt entlang den Dünen und auch durch diverse kleine, rausgeputzte Villages – teilweise halt sehr auf Touristen eingestellt.
In Cannon Beach Einchecken im «Mutterhotel» – unser Zimmer Lighthouse Inn gehört zum 1.4 Meilen entfernten Inn at Cannon Beach und ist zwischen dem Midtown und Downtown von Cannon Beach perfekt gelegen. Der mitgegebene Zimmer Code hat nach mehrfachem Probieren nicht funktioniert – mhhh. Da geht die Zimmertür des Nachbarzimmers auf und eine sympathische Familie stand unter dem Türrahmen. Wir fragten sofort – natürlich in Englisch – ob es einen speziellen Trick in Kombination mit dem Code (*, #) gibt um die Türe zu öffnen. Der Nachbar meinte dann sehr schnell, wir können uns auch auf «Schwiizerdütsch» unterhalten – im Gespräch hat sich ergeben, dass unser Code nur fünfstellig ist. Also, Anruf an die Rezeption und fehlende Ziffer erhalten und dann hat es geklappt. Schöne Zimmer! Nachtessen im «The Wayfarer», top Aussicht auf den Strand, hat sich aber im Preis reflektiert, Essen war top!

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  • USA 9.7.2016

Hier in Cannon Beach nächtigen wir bis am Montag. Es gibt einige schöne «Spots» im Umkreis.