USA 2013 – erste Woche

30. September 2013 – Hinflug, Immigration, Ferienstart 🙂

Flug LX40 mit der Swiss von Zürich nach Los Angeles.

YeeHaw – endlich nach 12h Flugzeit wieder in Amerika. Angekommen im Land unserer Träume und der fast grenzenlosen Möglichkeiten. Wir freuen uns auf die kommenden 20 Tage Ferien und werden regelmässig via dem Blog berichten.

Nach einer fast einstündigen Wartezeit bei der Passkontrolle: Four fingers right hand, thumb right hand  …. bis und mit Picture. Die vielen Finger und Gesichts-Daten welche die USA von uns haben muss aufgrund unserer regelmässigen Einreisen in die Staaten – unglaublich! Und wir sind nur zwei der vielen Millionen Besucher jährlich 🙂 … am Schluss hat man die noch übrigen Swiss-Reisenden in den vielen Imigrations-Kolonnen gesucht, da das Gepäck scheinbar zu lange vor dem Gepäckkarussell warten musste.

Dann der Zoll, wieder eine lange Kolone. Beim Inspektor angelangt die Frage: „Honeymoon?“  – „No Sir, we are married since many years“ darauf er: „Honeymoon is every day“  und ein breites Grinsen.

Cool – wir sind drin, offiziell und ohne Zwischenfälle. Ab zu Alamo – Auto abholen. Wir haben noch kurzfristig für 12$ pro Tag unseren bereits reservierten Wagen auf einen Mid-Size SUV upgegraded. Spezial Mitarbeiter Tarif, so der Verkäufer. Glauben wir natürlich nicht, aber 12$ / Tag ist der Upgrade auf unseren tollen Dodge 4×4 SUV schon wert.

Navi programmieren, zum Hotel cruisen – ca. 35km vom LA international Airport, einchecken und ab auf die Gasse ;-). Wir haben uns für das Birds – cooles trendy „Pub“  an der selben Strasse wie unser Hotel und in Fussdistanz  – entschieden.  – Rolf: Traditional Burger, medium, Fries und mit Cole Slaw Salat – Sybille: Chicken Cesar Wrap mit Fries.  Mmhhhh, es war alles köstlich.

Im Hotel dann noch ein gutes Glas (oder zwei? 😉 ) US Wein und um 23h – Pacific Time – ab in’s bequeme Kingsize Bett.

Neben unserem Bett ein Bild von Clint Eastwood und eine Vorderlader Waffe professionell eingerahmt. Coole Sache.

 

Clint Eastwood

 

1. Oktober 2013 – Los Angeles

Nach sieben Stunden Schlaf haben wir den heutigen Tag noch einmal durchgesprochen und etwas genauer geplant: Universal City, Hollywood Sign, Old Pasadena, Santa Monica Pier, Malibu, Santa Monica Mountains, Hollywood Boulevard, Venice Beach, Walk of Fame, Hard Rock Cafe. Ausser dem Venice Beach konnten wir alle geplanten „must see’s“ besuchen, besichtigen und fotografieren. Es war „Fun“ und „Chillable“  – eine coole Kombination von Sehenswürdigkeiten in und um LA und das alles kombiniert mit dem richtigen „Groove“ im Auto: US Country Music.

Kehrseite der Medallie: Schocknachricht: Der US-Haushaltsstreit hat die US-Regierung „etwas“ lahmgelegt, eine notwendige Einigung im Kongress ist  heute leider gescheitert. Die Auswirkung(en) auf unsere weitere Reise kennen wir noch nicht. Angeblich sollen die National-Parks geschlossen werden, dies könnte einen grossen Einfluss haben. Warten wir ab, wie sich dieser interne politische „Hickhack“ in den USA weiter entwickelt. Wir haben bereits heute auf dem Mulholland Hwy festgestellt, dass die Aussichtspunkte  – grosse Haltestellen entlang der Route – abgesperrt waren.

Als Tourist und dadurch „Investor in die USA“ ist dies einfach nur unverständlich. Scheinbar scheint der US Kongress nicht zu verstehen, dass solche Entscheide immer mehr Touristen verunsichert und verärgert und diese als Folge ihre Feien in anderen Destinationen planen und damit ihr Geld in andere Länder „investieren“.

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  • 2013-10-01

2. Oktober 2013 – Los Angeles

Heute Morgen mussten noch die Bilder von gestern auf den Blog gestellt werden, gestern Abend war ich viel zu müde dafür :-).  Danach stand El Pueblo (El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles) – der älteste Stadtteil von Los Angeles – auf dem Programm. Gründung 1781. In El Pueblo befindet sich auch das älteste noch stehende Haus Kaliforniens, das Adobe House „Avila Adobe“ aus dem Jahre 1818.

Wir haben in El Pueblo fast rein unter Mexikanern in einem einheimischen Restaurant zu Mittag (z’Morge z’Mittag 😉 ) gegessen. Verständigungsprobleme – da die Dame hinter dem Buffet viel besser Spanisch als Englisch gesprochen hat – erschwerten den Bestellvorgang. Zum Schluss haben wir uns für zwei Menue’s entschieden und wussten nur von der Hälfte was wir auf unseren Tellern hatten. Aber es war gut und ein Erlebnis welches wir nicht missen möchten. Nach dem Essen war noch die Besichtigung der „Old Fire Station“ von El Pueblo auf dem Programm.

Danach ging die Fahrt weiter in Richtung Long Beach in den Hafen zur Queen Mary – THE QUEEN MARY. Ein tolles Erlebnis mit „Audio Guide Tour“ durch das Schiff von der „Bridge“ über das Sports Deck, Sun Deck, Promenade Deck, „M-„, „A-„, „B-„, „R-“ bis runter zum „D-Deck mit dem „Engine-“ und „Rudder-Room“. Auch die „Ghost and Legends“ Tour sowie die „World War II“ Tour haben wir gebucht. Es war eindrücklich und spannend zugleich und man könnte stundenlang über die Geschichte dieses eindrücklichen Dampfers berichten. Hoffentlich sagen die Bilder mehr als tausend Worte.

Ich war schon mehrere Male in Los Angeles, aber noch nie in El Pueblo und Long Beach. Diese zwei Stadtteile sind wunderschön und ein klares „must see“.

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  • 2013-10-02

3. Oktober 2013

Fahrt nach Las Vegas: Eigentlich waren 454km „Highway“ eingeplant, mit einigen Abstechern und einer längeren Fahrt auf der legendären Route 66 wurde die Strecke aber etwas länger. Es war eine schöne und kurzweilige Fahrt und die Abstecher haben sich gelohnt. Erster Halt „z’Morge z’Mittag“ ausserhalb LA, zweiter Halt Aussichtspunkt „Lake Silverwood“, dann Victorville, Barstow, Baker zum z’Vieri (kleiner Salat mit „Chicken“) und weiter nach Vegas. Unser Navi hat uns direkt vor das Hotel zum „Valet Parking“ geführt, Auto abgegeben und ca. 200 Meter (oder mehr) durch Kasino Säle, vorbei an diversen Restaurant’s sind wir endlich vor der Hotel-Lobby gestanden. Ich habe nochmals auf die „Valet Parking“ Quittung geschaut und „OOHHH NOOO“, wir sind im Bellagio, dem Nachbar Hotel-Komplex des Caesars Palace. Shi…, ok, den ganzen Weg mit unserem Gepäck wieder zurück an Hotelausgang Nord und Auto zurück fassen. Einmal „rund um den“ Strip gefahren und schon stehen wir vor unserer noblen Absteige ;-). Einchecken, ich musste beim Einweiser noch kurz und deutlich klären, dass er nicht alle jungen „Chica’s“ vor uns auf die besseren Check-In Positionen vorzieht, dann ist es endlich vorwärts gegangen. Das Caesars Palace ist eine Stadt in sich selbst, mehrere tausend Zimmer, viele Restaurants, ein Einkaufskomplex „Forum“ und eben, deren „Cash Cow“ die Kasinos. Mal sehen ob wir dieses Mal auch wieder $20 verspielen oder ob wir das Glücksspiel ganz weglassen. Morgen müssen wir sehr früh aus den Federn – warum? Lies morgen weiter – c u 😉

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  • 2013-10-03

4. Oktober 2013 – Las Vegas, Grand Canyon

04h15 Tagwache – und dies erst noch nach einer sehr kurzen Nacht. Das ist schon “taff”, doch es stand ein Helikopter-Flug in den Grand Canyon auf unserem Programm und den möchte man ja nicht verschlafen ;-). Diese tolle Idee kommt übrigens von Sybille. Dieser Flug war einfach nur gigantisch und überwältigend! Wenn nicht das beste, sicher eines der besten Abenteuer in unserem Leben. Flugzeit insgesamt 50 Min, mit 160km/h flogen wir über den Hoover Damm und den Lake Mead in Richtung Colorado River – diese Geschwindigkeit hat man absolut nicht wahrgenommen, es war eher wie ein Cruisen in luftiger Höhe mehrere hundert Meter über Boden. Die Landung von insgesamt sechs Helikoptern im Canyon leicht erhöht über dem Fluss war imposant und eine gute Foto-Kulisse zugleich. Wir waren mit zwei Paaren aus Schweden im einzigen Helikopter des Typs Eurocopter AS 350 welcher gemäss unserem Piloten der Ferrari in der „Fleet“ von papilon.com sei – viel agiler, wendiger und perfekt geeignet für Canion Flüge.

Am Nachmittag dann zu Fuss (viel weniger cool 😉 ) den Strip runter bis zum MGM, über die Brücke und bis zum HRC – Imbiss, weiter zurück zum Caesars Palace.

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  • 2013-10-04

That’s it for today Folks 😉 c u tomorrow!

5. Oktober 2013 – Las Vegas, Hoover Dam

Am Morgen sind wir in Richtung Boulder City, Lake Mead und Hoover Dam aufgebrochen, diesmal mit dem Auto. Der Dam ist sicher ein tolles Bauwerk, aber verglichen mit unserer “Grande Dixence” eher klein (sehr klein 😉 ). Das haben wir natürlich keinem Amerikaner gesteckt 😉

Der Wasserspiegel wird seit Jahren kleiner und wird sich wahrscheinlich auch nie mehr so schnell auf seinen Ursprungswert von ca. 1’200 Feet erholen. Das meiste Wasser kommt übrigens von der Schneeschmelze aus dem Bundesstaat Colorado, ein starker Winter würde sich also entsprechend positiv auf den Lake Mead auswirken.

Den Besuch im “Red Rock Canyon National Conversation Area” mussten wir von unserer Aktivitäten-Liste streichen: „Government Shutdown“, Nationalpark geschlossen. Hoffentlich ist dies eine der letzten Sehenswürdigkeiten auf unserer Agenda auf welche wir wegen eines solch doofen internen Politstreits verzichten müssen.

“ Las Vegas by Night“ – Die Lichterkulisse der vielen Hotels in Las Vegas ist einmalig: Ein Muss, endlich einmal die “bulb” Funktion der Kamera zum Einsatz zu bringen (Langzeitbelichtung). Habe ich doch das Drei-Bein (Tripod) und das Mono Stativ (Monopod) bewusst auf diese Reise mitgenommen. Die Belichtungszeit der meisten Bilder ist 15 bis 30 Sekunden. Während der Aufnahme haben Personen den Blickwinkel des Objektives gekreuzt, sie werden auf dem gerechneten Foto aber nicht abgebildet (oder nur als „Geist“), da diese auf die gesamte Aufnahme-Dauer keinen nennenswerten Einfluss haben – das ist schon cool ;-)!

Morgen geht es weiter zu den Canyon’s, ca. 450km Autofahrt also, „c u soon“ auf unserem Blog 😉

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  • 2013-10-05

6. Oktober 2013 – Fahrt von Las Vegas nach Tusayan – Grand Canyon

Genaue Details über den Tagesverlauf kannten wir beim Losfahren noch nicht, da für uns nicht klar war/ist welche Teile welcher State-Parks durch das “Government Shutdown” geschlossen und welche offen und autonom befahrbar sind. Egal (fast 😉 ), wir machen das Beste daraus und bleiben optimistisch. Auf dem Plan steht heute der “South Rim” des Grand Canyons mit seinen vielen Aussichtspunkten und dem „Grand Canyon Village“.

Los gehts …

“Jack in the Box” so der Fastfood-Laden in welchem wir unser “z’Morge z’Mittag” zu uns genommen haben – für weniger als 10$ (beide zusammen!) und es war gut, echt! Weiterfahrt nach Tusayan – nach weiteren ca. 50 Meilen dann die erste Leuchttafel: “GRAND CANYON NATIONAL PARK CLOSED”. Schade, schade … – schnell Alternativen suchen und auch gefunden ./.

Zwischen Kingman und Williams kommt zuerst einmal NICHTS, danach NICHTS und es bleibt fast auf der ganzen Strecke ähnlich. Diese riesige Weite ist gigantisch und sehr ungewohnt für uns Eidgenossen.

Erster ungeplanter Halt in Seligman – der Ort selbst nennt sich “Geburtsort der Route 66” – ob es stimmt? Möglich ist es auf jeden Fall. Wir sind im legendären „Roadkill Cafe“ zu einer “Diet Coke im Einmachglas”  eingekehrt. Im Souvenir Teil des Restaurants haben wir dann noch eine Erinnerung für unseren jährlich – in der Weihnachtszeit –  traditionell amerikanisch geschmückten Christbaum gefunden.  Weiterer ungeplanter Halt in Williams  auch an der Route 66. – Beine vertreten, ein paar Bilder knipsen und ein doppeltes Espresso geniessen – schon fast mit Nespresso Qualität – hat  nach 7 Tagen Nespresso Abstinenz mindestens so gemundet 😉 .

Kurz vor Williams haben die “National Forests” begonnen. Traumhafte Wälder, teilweise zu vergleichen wie die Wälder bei uns im Wallis (nur viel grösser 😉 ). Wir haben dann nach Einchecken im Hotel sofort wieder die Kamera gegriffen, unseren 4×4 gestartet und wollten herausfinden wie nahe wir an die Canyon’s kommen. Ca. 1km nach  Dorfende dann die Polizeisperre – mal sehen was passiert  🙂 . Ein sehr freundliches und klärendes Gespräch auch für den Folgetag (Weiterfahrt nach Page) durften wir noch weitere 500 Meter fahren und das National Park Logo fotografieren. Grosser Presseauflauf, viele Sender berichten vom Shutdown.

Wagen gewendet, wieder an der Polizeisperre vorbei und ein paar hundert Meter weiter talwärts läuft uns ein Kojote 10 Meter vor dem Auto über die Strasse auf die andere Seite – WOOOOWWWW. Kamera war nicht bereit und ein falsches Objektiv auf der Kamera. Doch diese Chance lassen wir uns nicht einfach so entgehen, Strassenseitenwechsel, Objektivwechsel und … JAAAAA, wir haben ihn. Gelassen läuft der Kojote auf dem Wanderweg parallel zur Strasse weiter bis er mich erblickt, dann ist er im Wald verschwunden.

Kojote - alles gieng viel zu schnell ....

Weitere Ausserplanmässige Aktivität: Besuch des “National Forest Kaibab”, Einfahrt gegenüber von unserem Hotel. Mit ca. 10 KM pro Stunde sind wir 5 KM weit in den Wald gefahren mit dem Ziel, weitere lokale Tiergattungen fotografieren zu können  – Naja, ausser einem Ameisenhaufen, diversen Vögeln, einzelnen Kühen – ja im Wald! – und einem “Squirrel” (Hörnchen) haben wir aber nichts mehr gesehen. Ich denke wir hatten mehr als grosses Glück mit dem Kojoten!

Das Abendessen haben wir im “Big E” Dinner & Theater Steakhouse in authentischer, schöner Kulisse gegessen (http://www.bigesteakhouse.com/). Doch, eine unprofessionelle und viel zu schnelle Abfertigung, falsche Reihenfolge und falsche Salatsauce trübten den Eindruck des sonst so coolen Lokals ein wenig. Am Essen war nichts auszusetzen. Beim Bezahlen dann die Unklarheit, was macht die Zeile mit 14.56$ ohne Vermerk unter der Zeile mit „Sales Tax1“ vor dem Total? Der Kellner meint dies ist die „Gratuity“ (18%) also das Trinkgeld was in den USA nur bei Gruppen ab 6 Personen automatisch eingerechnet wird. Normalerweise kann der Gast  das Trinkgeld gemäss Zufriedenheit steuern. Üblich sind 18-20% bei guter bis sehr guter Zufriedenheit, sonst 10-15%. Dann die Kreditkarten Rechnung mit dem offenen TIP (Trinkgeld) und Total Feld. Wie mancher fällt wohl auf dieses Spiel rein und bezahlt das übliche Trinkgeld 2x?

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  • 2013-10-06

Morgen geht es weiter nach Page, leider müssen wir „unten rum“ d.h. über Flagstaff fahren. Ein Umweg. Also c u tomorrow!