USA 2014 – zweite Woche

14. Juli 2014 – Fahrt nach Biloxi

Frühstück im Hotel, danach um ca. 10h00 auf nach Biloxi. Für ein langes Stück der 98er entlang, kurz vor Pensacola die 281N, auf der „Avalon Boulevard Frontgage Road“ über die „East Bay Brücke“ auf die „Interstate 10 W“ durch „Sweet Home Alabama“ und Misissippi nach Biloxi ins Hardrock Hotel. Auf booking.com haben wir bereits im Januar ein „Premier Zimmer mit Aussicht“ für 179$ reserviert. Hier im Hotel haben wir beim Einchecken die Hardrock Member Karte gezückt und sind mit einem gratis Upgrade auf eine super Suite sowie ein Shot-Glas (für meine Sammlung) beglückt / belohnt worden.     Im 11. Stock angekommen, Suite aufgemacht und WOW … Wir lassen diese tolle Suite mit Sicht in den Golf von Mexico auf uns wirken. Ein grosser Schlafraum, ein Wohnzimmer mit Küche / Bar ein riesen Badezimmer mit Sprudel-Badewanne (leider nur für eine Person), Doppellavabo einer separaten grosse Dusche und zwei separaten WC Räumen. Alles in Allem 60 m2 Wohnfreude. Die „VIP Membership“ bei Hardrock hat sich bei uns aufgrund unserer häufigen Besuche in den HRC’s schon seit deren Einführung im 2010 (Anpassung des Programmes im 2013)     mehr als gelohnt, doch dieses Jahr profitieren wir mehrfach von der Mitgliedschaft. Am Abend, Apéro im Hotel eigenen HRC (Hard Rock Cafe). Ich werde beim Bezahlen von einem älteren Herren angesprochen – er habe gesehen, dass wir auch Mitglieder seien – ob wir viel reisen …     Ich habe ihm erklärt, dass wir bis Dato weltweit 59 verschiedene HRC’s besucht haben – noch zwei weitere folgen auf dieser Reise: New Orleans und Orlando. Auf meine Frage über die Anzahl seiner bis Dato besuchten Cafe’s: 130 Stück seit er sich erinnere, davon ca. 100 in den letzten zwei Jahren. Er sei eben „retired“: pensioniert. Wir sind also nicht die einzigen HRC verrückten welche sich zum Ziel gemacht haben, so viel HRC’s wie möglich besucht zu haben. Wir sind aber froh, sammlen wir die Shot’s und nicht wie er die Pin’s, von diesen gibt es X-Tausende 🙂 … Abendprogramm – wie kann es anders sein: Im Kasino ein beschränktes Budget an den 1 Cent Slots verspielen und Nachtessen im HRC und dann unsere Suite geniessen. Morgen vor der Weiterfahrt nach New Orleans werden wir die Poolanlage des Hotels „belagern“ und erst kurz vor Mittag auschecken. Für die Weiterfahrt benötigen wir nur ca. 1 ½ Stunden.

Seid ihr auch gespannt wie es im French Quarter in New Orleans aussieht? (Halt! Im Google Street View oder Google Earth spionieren gilt nicht 😉 ! )

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  • USA 14.7.2014

Also seid doch einfach wieder dabei.

 

15. Juli 2014 – Fahrt nach Tallahassee

Bis kurz nach 11h00 haben wir unser tolles Hotelzimmer genossen und unsere Reise etwas angepasst. New Orleans lassen wir aus, ja richtig – „no Louisiana, no New Orleans“ – warum? „Mr. Hard Rock“ von gestern hat uns zu grösster Vorsicht geraten, es sei in sehr vielen Bereichen der Stadt gefährlich bis sehr gefährlich und wir sollen uns nur in einem beschränkten Bereich des French Quarters (wo wir eigentlich unser Hotel gehabt hätten) etwas frei und sorglos bewegen. Wir haben das ganze überschlafen und uns gemeinsam entschieden, Sicherheit geht vor. Also “umbuchen” und zurück in Richtung Florida. Sollen wir zurück an die Sandstrände im Bereich Destin oder doch in die Hauptstadt von Florida? Wir haben das Angebot an interessanten „must see’s“ in und um Tallahassee genau analysiert und uns für diese Stadt entschieden. Also haben wir heute eine weitere lange Fahrt vor uns. Übermorgen kommt dann noch eine mittlere „200 Miles“ Strecke nach St. Augustine. Wer nun denkt Autofahren in den USA sei langweilig, anstrengend oder uncool der irrt. Es macht Sybille und mir grossen Spass auf den tollen, meist abwechslungsreichen Strecken zu „cruisen“ ob auf den „Interstates“,     „Freeways“ oder einfach auf den Verbindungsstrassen zwischen Ortschaften die Staaten zu erforschen. Entlang der I-10 einen Abstecher nach Marianna, gemäss unserem Führer „The City of Southern Charme“. Wir haben diesen Charme in diversen Strassen gesucht, aber aus unserer Sicht hat es sich nicht gelohnt, die Kamera zu aktivieren. Also nach 1/2h zurück auf die I-10 und die letzten 65 Meilen in Richtung „Courtyard by Marriott“. Dieses Hotel haben wir nach dem näheren Ausgangsrayon ausgesucht – wir haben nach einem Outback in Tallahassee gesucht, gefunden und dann in Bookings entsprechend der Strasse das Hotel mit guter Bewertung und fairem Preis ausgesucht. Aktuell haben wir das Outback, das T.G.I. Fridays und zwei weitere Steakhäuser in kürzester Entfernung und sind in einem schönen Hotel einquartiert. Morgen werden wir wie erwähnt in und um Tallahassee einige Sehenswürdigkeiten anfahren. Leider war das Wetter heute häufig regnerisch und es wird die kommenden zwei Tage eher noch schlechter – machen wir das Beste daraus.

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  • USA 15.7.2014

C u tomorrow …

 

16. Juli 2014 – Tallahassee und Umgebung

Tagwache mit super Nachricht: Michel – unser Sohn@Home – hat heute die Fahrprüfung bestanden, YeeHaw! Coole Nachricht, wir freuen uns sehr und wünschen ihm allzeit gute Fahrt. Wie gestern erwähnt sind einzelne „must see’s“ in Tallahassee auf unserem Tagesprogramm, doch starten werden wir wenige Kilometer nach der „State limit“ Florida-Giorgia auf der „Pebble Hill Plantation“. Einst eine florierende Baumwoll-   Getreide- und Reis-Plantage. Das erste Haus im „Thomas County“ im Bundesstaat Georgia hat der Gründer des County, Thomas Jefferson Johnson – im Jahre 1827 auf dieser Plantage erbaut. Diese Plantage hat bis zum Tod seines Schwiegersohns im Jahr 1865 gut gewirtschaftet. Nach weiteren 16 Jahren ist die Tochter von Thomas Jefferson Johnson gestorben und damit existierten keine weiteren Besitzansprüche an das Grundstück. Das „Thomas County“ hat sich um den Verkauf der Plantage als Winterdomizil im warmen Süden für reiche Industrielle aus dem „kalten“ Norden bemüht. Im Jahr 1896 wurde die Plantage in sehr schlechtem Zustand von Howard Melville „Mel“ Hanna – Bürgerkrieg-Veteran, Geschäftsmann, Philanthrop und mit dem Kauf neu auch Plantagenbesitzer 😉 – gekauft. Seine Tochter Kate hat das Anwesen mit Land im Jahr 1901 renoviert als Geschenk gekriegt. Sie hat dann auch sofort mit dem Erweitern von weiteren Gebäuden und der Neueinrichtung des Haupthauses begonnen. Neu wurde das Goldstück genutzt als „Hunting Plantation“. Es wurden nur Freunde und Mitglieder der Familie eingeladen, in einem der vielen Gästezimmer zu nächtigen. So waren z.B. auch President Eisenhower, und zu späterem Zeitpunkt bei – Elisabeth “Pansy” Ireland der Tochter von Kate – Jimmy Carter in damaliger Funktion des „Governor of Georgia“ mit seiner Frau als Gäste auf der Plantage. Da Pansy keine Nachkommen hatte, hat sie entschieden, diese grosse Plantage nach ihrem Tod (1978) der eigenen Stiftung zu vererben und danach der Öffentlichkeit als Museum zugänglich zu machen. Nach dem Besuch auf der Plantage sind wir nach Thomasville gefahren und haben um 13h30 in einer Bäckerei unser z’Morge z’Mittag genossen. Fahrt zurück nach Tallahassee und Besuch im alten und neuen „State Capitol“ sowie kurzer Halt bei den wichtigsten Häusern in der Bundeshauptstadt von Florida z.B. beim ältesten Haus: „The Columns“     aus dem Jahre 1830, dem Knott Haus aus 1843 und dem Lewis Haus 1845. Zurück im Hotel, Bericht schreiben und danach nochmals ins Outback – wir freuen uns 😉

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  • USA 16.7.2014

Morgen geht die Fahrt weiter nach St. Augustine. Morgen Abend geht es also weiter ….

 

17 Juli 2014 – Fahrt nach St. Augustine

Wir sitzen hier auf dem Balkon in einem authentischen Haus der ältesten Stadt in Florida und ….     … stop, nein, alles von vorne, wie gehabt ;-). Um ca. 10h00 sind wir von Tallahassee in Richtung Osten nach St. Augustine losgefahren, nach ca. einer Stunde dann der „z’Morge z’Mittag“ und Benzin Halt bei einem Denny’s – I-10 Ausfahrt 268. Ich habe den schon fast traditionellen „Moon Over My Hammy“ bestellt welchen ich, wenn immer möglich, bei jedem USA Aufenthalt einmal auf der „must do“ Liste habe. Sybille hat sich an den „Lumberjack Slam“ ran gewagt –„ what a breakfast“ 😉 Weiterfahrt mit Zwischenhalt in Jacksonville und schlussendlich Weiterfahrt zu unserem Hotel. Auto vor dem Hotel in einer verbotenen Zone parkiert um abzuklären     „wie und was“ mit dem Gepäck. „Ist das Ihr Auto vor dem Hotel?“ so der junge Herr hinter dem Tresen „ … und ist das Gepäck im Auto?“ „ähhh ja, doch es ist sehr viel …“ meine Antwort. Es sind keine zehn Sekunden vergangen und vier ähnlich junge, voll motivierte Mitarbeiter sind bei Sybille – im Jeep wartend – an der Scheibe klopfend „Mam, which pieces do you need?“ „all !?!“ und schon war ausgeladen und nicht viel später war die junge Crew mit Sybille in unserem super Zimmer mit Blick in die verträumte alte Epoche der USA. Ich hatte das Vergnügen, den Wagen noch im grossen Parkhaus, zweimal um die Ecke, zu parkieren. Auch dieses Hotel „St. George Inn“ hat sich wirklich gelohnt, wir fühlen uns super wohl und … … wir sitzen hier auf dem Balkon in einem authentischen Haus der ältesten Stadt in Florida und geniessen nach einem feinen Nachtessen beim Italiener und nun bei einem feinen Glas Wein, unseren Balkon. Viele Touristen schlendern an dieser wohl lukrativsten, autofreien Strasse in St. Augustine hin und her und bestaunen die tollen, alten Gebäude oder kehren bei einem der vielen kleinen Beizen oder Shops ein.

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  • USA 17.7.2014

Morgen haben wir den ganzen Tag Zeit für diese tolle, alte Stadt und deren Umgebung. Schaut doch in ca. 24h wieder in unseren Blog. So long ….

 

18 Juli 2014 – St. Augustine

Kleines Hotel-Frühstück Bagel, Joghurt und Co. – im Freien genossen, noch ein zweiter Kaffee und los geht’s.     Vor dem Besuch des „Lighthouse“ von St. Augustine noch ein Abstecher zu den Outlet Mall’s – 85 Marken-Geschäfte – gezielt in drei unterschiedliche Stores (keine Schleichwerbung im Blog 😉 ) und noch ein Abstecher ins Lebensmittelgeschäft – Zwei Galonen Wasser und zwei, drei sonstige Kleinigkeiten einkaufen. Danach – bereits wieder 14h00 – ein Besuch in der Distillerie mit Führung und Degustation – gratis notabene. Der Gin und Vodka haben pur oder als Drink super geschmeckt. Da ich gefahren bin habe ich jeweis nur ein Tröpfchen der drei offerierten Leckereien probiert. Neu wird auch ein Burbon destilliert – so auch heute. Die ersten gebrannten Burbon Whiskey’s (Mais Whiskey’s) lagern aber noch in den Fässern und tragen den Titel „comming soon“.       Am Abend zum Nachtessen ins „Barley Irisch Pub“ in der „Spanish Street“. Der Hunger nach dem kleinen Frühstück hat sich deutlich gemacht 😉 Aktuell sitzen wir im schattigen Innenhof des St. George Inn unter einer Eiche da unser Balkon noch voll der Sonne ausgesetzt ist. Da wir kurzfristig New Orleans ausgelassen haben, haben wir die gestrige Nacht zusätzlich und kurzfristig aus dem Hard Rock in Biloxi gebucht, die heutige Nacht haben wir bereits im Januar aus der Schweiz gebucht. Aufgrund dieser zwei Buchungen hiess es Zimmer wechseln. Das aktuelle Zimmer ist nicht minder schön als das von gestern. Inzwischen haben wir vom Personal erfahren, dass wir den zweiten Balkon vor unserem Zimmer in Richtung Innenhof verwenden dürfen. Also schnell rauf 😉 St. Augustine ist echt ein cooles Städtchen, für Touristen hergerichtet und rausgeputzt.

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  • USA 18.7.2014

Morgen geht die Fahrt wieder in Richtung Süden via Daytona und Daytona Beach nach Orlando.     Wir melden uns wieder mit dem Blog. An update follows soon ..

 

19. Juli 2014 – Fahrt nach Orlando – Kissimmee

Nochmals das kleine Hotelfrühstück, danach ca. um 10h00 Weiterfahrt nachOrlando, Kissimmee mit Zwischenhalt in Daytona Beach. Den Wagen haben wir bereits am Nachmittag zuvor aufgetankt. Daytona Beach trägt übrigens den Titel „World’s most famous Beach“. Diesen Titel wird diese Beach um die Zeit des amerikanischen „Spring Breaks“ wohl zu ehren tragen, am heutigen Tag aber hat man von diesem Feeling und Partyfieber eher nichts gespürt. Weiterfahrt zur berühmten Speed Way Strecke von Daytona „Daytona International Speedway“ welche  aus einen Oval mit drei Steilwandkurven sowie einem Strassenrennkurs im Innenraum besteht. Auf Ersteren wird das berühmte NASCAR Rennen ausgetragen. Ziel war, diese Rennstrecke von Innen zu besichtigen, doch beim Ticket-Corner kam dann die Ernüchterung „Tour: First come first served“, auf unsere Frage wie viele bereits warten „We can’t tell you, we only sell the tickets“ – Entscheid klar, wir lassen die Speedway aus. Das Pic des Innenbereichs ist also nur geklaut – „who cares“     😉

daytona

Weiterfahrt mit einem Glace-Halt in Sanford im Historic District. Zwar schön, dieser historische Bereich, aber bis auf den kleinen Lizard habe ich kein Bild von Sanford gemacht. Endgültige Weiterfahrt bis nach Orlando. Unser Navi hat uns hier einen Streich gespielt, nach zweimaligem Vorbeifahren an der Adresse, haben wir das iPhone aktiviert, welches uns dann zielstrebig zum Hotel „Calrion Suites Maingate“ gefürhrt hat. Das Navi ist eben nicht mehr das jüngste – mit Kartenmaterial von den USA aus ca. 2009. Zimmer beziehen, Wäsche waschen zum Dritten und Letzten und danach für eine Stunde in den grossen Pool. Nachtessen im T.G.I. Fridays „just around the corner“ und Blog schreiben im Innenhof des Hotels, neben dem Pool. Es ist bald 22h00, viele Kinder sind noch voller Energie und noch am planschen.

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  • USA 19.7.2014

Morgen geht es ins Universal hier in Orlando, wir freuen uns. Seid ihr morgen Abend auch dabei wenn wir vom Universal Tag berichten? Es steht übrigens auch das letzte HRC und HR Hotel (nur kurzer Besuch) auf unserem Programm.