USA 2014 – erste Woche

6. Juli 2014 – Zürich Flughafen „almost ready for takeoff“ – Immigration USA

Wir sitzen im Midfield Terminal E, Gepäck ist aufgegeben. Es ist Zeit mit einem Glas Weisswein auf unsere bevorstehende, coole Reise anzustossen.  Flug LX064 13h20. Boarding startet in ca. einer Stunde.  Ausblick vom Balkon – es ist aber der falsche Vogel und er fliegt in die andere Richtung. Die A380 ist schon ein riesen Gerät, unumstritten. Bereits sechs Mal durfte ich mit diesem Riesen der Singapur Airlines nach Singapur fliegen. Ein Erlebnis der speziellen Art.  Der zweite Vogel, eine A330 von Swiss könnte unser Beförderungsmittel sein.

A380 Singapore Airlines

A330 Swiss

Wir melden uns wieder nach der Ankunft im Hotel in Miami Beach. Bis bald …

Update nach der Ankunft (oder am folgenden Morgen 😉 )

Ich sitze hier auf dem Hotelbalkon im 18. Stock bei einem Becher Kaffee und tippe den Blog für gestern Abend … (ok, das Bild ist nicht wirklich gut, aber es ist ja auch nur mit einer kleinen Taschenkamera aufgenommen).

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Gut gelandet, Immigration Miami 30 Minuten – JA, 30 MINUTEN PASSKONTROLLE und ZOLL – absoluter Rekord, so schnell sind wir noch NIE in die USA eingereist. Doch dann bei Alamo ziemlich genau 60 potentielle Automieter vor uns in der Warteschlange. Den Vermieter wechseln geht nicht, unsere Reservation haben wir bereits vor Monaten bezahlt, also was soll’s … Übrigens die 60 Personen sind jeweils immer nur der Fahrer, die „Zweitbesetzung“ musste mit dem Gepäck ausserhalb der Stelldichein-Zone 😉 warten. Nach ca. einer Stunde war ich kurz vor der Pole-Position die Nummer drei in der Warteschlange und dann geht der Feueralarm los – OHHH NO, das gibt’s doch nicht. Es wurden kleine Kärtchen mit Nummern verteilt – „just in case“ hat sie gemeint, die Chefin – und der „case“ ist eingetroffen, wir mussten die riesen Halle der Autovermieter räumen. Wenigstens war der Hinterausgang „just around the Corner“, so mussten wir mit unserem Gepäck nicht um den ganzen Flughafen kurven. Nach einigen Minuten, ohne die „Fire Brigade“ oder sonstige Rettungskräfte gesehen zu haben durften wir wieder zurück in die Halle, doch dann hat das menschliche Gedränge angefangen. Müdigkeit, Frust etc. machen uns Menschen zu rücksichtslosen Egos und jeder möchte Erster sein…     Doch dann ist sie gekommen – die resolute Chefin von Alamo – mit klarer Ansage! Es müsse die ursprüngliche Reihenfolge wieder hergestellt werden sonst werde hier keiner bedient. Also wieder auf Position Drei und dann waren wir auch schon dran.

Bei der Autoausgabe dann der nächste Fauxpas, kein „Fullsize Car“ verfügbar. Die Dame im Parkhaus hat uns gefragt ob wir mit einem gratis Upgrade auf einen SUV einverstanden seien – das fragt sie uns …  Wir haben dann einen fast nagelneuen Jeep mit nur 2‘200 Meilen ausgewählt. Nun kann unser 2014er USA Trip also starten …

 

7. Juli 2014 – Miami

07h00 Tagwache ohne Wecker, Kaffee auf dem Balkon und der Bericht von gestern fertigstellen. Auto zurückfassen – „Valet Parking“ – und los geht’s. Die Parkplätze im Downtown sind von teuer bis sehr teuer, 1/2h im Schnitt für $5, Tagespauschalen um die $30. Da wir nicht ganz sicher waren ab welchem „Planquadrat“ wir die geplanten Aktivitäten am besten ansteuern, haben wir uns für eine Seitenstrasse in der Nähe der Einkaufsmeile entschieden und sind losmarschiert. Als erstes das Frühstück einnehmen, ein Subway hat sich uns just um die Ecke offeriert – 1x ein „Footlong“ mit „Blackforest Ham“ und vielen weiteren gesunden Zutaten – frei wählbar – und eine Cola Zero – weder geschüttelt noch gerührt. Mhhh, es hat gemundet und uns Kraft für die nächsten Aktivitäten gegeben.     Zielstrebig sind wir Richtung Bay Side Market Place und Flagler Street weiter gegangen. Im Hafen angekommen, durch den Market Place flaniert und ungeplant Tickets für den 11h00 – 1 1/2 h Boat-Trip gekauft. Diese Boot-Tour hat sich gelohnt: Die Skyline der Stadt sowie die vielen Inseln und Häuser der Superreichen in Miami. So auch das damalige Haus von Al Capone, dem Don (Mafia-Boss) aus Chicago – oder einer der teuersten Villen (schlappe 50+ Mio$) von Dr. Philip Frost, dem Erfinder von Viagra – oder das Anwesen von Liz Taylor, Gloria Estefan, Julio Iglesias und den deutschen Tennisspielern Becker, Graf etc. Einfach unglaublich wer sich hier in Miami die Türklinke in die Hand gibt. Wir sind uns wie kleine, arme Schlucker aus der wohl sehr schönen Schweiz vorgekommen 😉 (Ist ja auch Rechtum, oder?) …

Nach der Boot-Tour haben wir das Hardrock-Hotel in Hollywood FL besucht und im hauseigenen Hardrock Cafe eine Cola geschlürft. Die Hardrock-Kette gehört heute dem Indianerstamm „Seminole Tribe of Florida“ und das besuchte Hotel mit Casino ist sozusagen auch der Hauptsitz 😉 dies obwohl die Hardrock-Kette im 1971 in London mit dem ersten Cafe mit anderer Absicht gegründet wurde. Im Casino haben wir dann auch pflichtbewusst einige Dollars liegen gelassen (ok nur $15 – in Casinos kann man ja bekanntlich nur verlieren ).

Auf dem Weg zurück ins Hotel noch einige Einkäufe getätigt, Auto dem Valet-Driver des Hotels abgegeben, Mücken-Schutz aufgetragen und dann den Bus – S-Linie – in Richtung Miami Downtown bestiegen. Diesmal ist das Ziel das Hardrock Cafe in Miami Downtown im Bay Market Place. Ein feiner Burger, ein, zwei (drei?) gute Drinks und etwas in der tollen Florida Wärme chillen. Beim anschliessenden Bummel durch die Einkaufsmeile des Bay Market Place haben wir zwei Kunstwerke gesehen, gekauft und lassen uns diese beiden einmaligen Originale im August per Kurier in die Schweiz senden – alle die uns näher kennen, werden bald persönlich erfahren von was wir hier schreiben, für die Anderen: „Who cares“ 😉 …

Wir haben den Tag so richtig genossen. Zurück im Hotel sitzen wir auf unserem Balkon und trinken ein feines Glas Wein und bewundern die beleuchtete Skyline der Stadt (wenn nicht gerade getippt und geschwatzt wird).

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  • USA 7.7.2014

Morgen geht es weiter nach Key-West – das wird sicher super cool. Seid ihr auch wieder dabei?

 

8 Juli 2014  – Key West

Vor dem Frühstück noch ein kurzer Besuch beim Sandstrand unseres Hotels in Miami Beach, dann auschecken und Auto ausfassen. Der Weg führt über die vielen Key’s nach Key West zum „Southernmost Point of America“, 90 Miles von Kuba entfernt. Die Fahrt war kurzweilig und führte durch sehr attraktive Wohngebiete und über lange Brücken – so zum Beispiel „die 7 Miles Bridge“ die längste auf der Strecke. Von der Länge fast vergleichbar mit dem Gotthard Tunnel in der Schweiz – aber nur fast 😉

Viele der „Southernmost‘s“ wie –Hotel, -Souvenir Shop, -Restaurant etc. ernähren sich von den vielen Touristen die diese Insel konstant temporär bevölkern. Ob im Sommer oder „Winter“ hier in Key West ist immer die volle Sause los und es wird den vielen Besuchern garantiert nie langweilig. Uns gefällt es hier 😉 Heute war die Hölle bereits am Nachmittag los, überall Stimmung pur in den Lokalen. Deutschland gegen Brasilien, WM Halbfinal. Wir haben einen grossen Teil des Matches im Jimmy Buffet’s Margaritaville mitverfolgt und uns einen sehr leckeren     „Five o clock somewhere“ Drink gegönnt. Jimmy Buffet singt gemeinsam mit Alain Jackson das gleichnamige Lied welches uns schon eine lange Zeit unserer Country-Music Leidenschaft begleitet. Abendessen dann im? Ja genau Hardrock. Wo den sonst 😉 Erst der Dritte Tag und bereits sechs neue Shot’s in meiner Sammlung. „I need a bigger glas-showcase“.

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  • USA 8.7.2014

Morgen geht die Reise weiter via die Everglades nach Naples – dem Altersheim von Florida – so sagt man. Lust uns zu begleiten? Also let’s go …

 

9. Juli 2014 – Everglades

Bei der Rückfahrt durch die Key’s sass Sybille am Steuer. Es werden genau drei Stunden benötigt um wieder in Homestead – südlich von Miami anzukommen. Unser geplanter Weg führt auf der South Dixie Highway (#1) bis „Junction“ 821, dann rauf bis zum Tamiami Trail (der 41er) in den Westen und bis zur 29er Süd nach Everglades City.   Unterwegs ein Halt um die viel gelobte Tierwelt „zu erforschen“ – die Aligatoren genauer gesagt. Auf einem der Trails entlang der Strasse wurden wir 200 Meter entfernt vom Auto zu Fuss von einer plötzlichen Regenwand erfasst – Platzregen, nur krasser und unvorhersehbarer als in der Schweiz. Die Kamera unter das Shirt um sie wenigstens ein wenig zu schützen und zurück zum Wagen. Im Auto dann einige Minuten warten bis sich die gröbste Situation entschärft hat. Danach mit dem Wagen entlang einem der Seitenflüsse cruisen und wir wurden wirklich belohnt. Nebst den vielen kleinen Echsen konnten wir grosse und kleine Schildkröten, Rehe und zu guter Letzt drei Aligatoren in freier Wildbahn aus nächster Nähe fotografieren – Bis an einen Meter haben wir uns bei einem der Exemplare ran gewagt, !aber nur! weil dieser Gator im Wasser hinter einer ca. 40 cm. hohen Hürde war. Nach uns „Entdeckern“ und Erste am Platz sind bei unserem Verlassen die Insassen von sechs Autos in der Nähe dieses Aligators ausgestiegen und haben dieses Tier fotografiert. Eigentlich wollten wir erst morgen mit dem Airboat fahren, doch die Zeit hat es uns mehr als erlaubt, diese unvergessliche Airboat Fahrt noch heute durchzuziehen. Also los zu Captain Jack Airboat Tours und die Tickets kaufen – „if you like you can take the next boat which leaves in 5 minutes“ so die Damen im Tickethäuschen. Aber noch so gerne … Und diese Fahrt durch die Everglades , durch Mangroven-Bäume immer wieder in kleinen Wasser-Inseln endend war schlicht genial und wie bereits erwähnt wird sie unvergesslich bleiben. 100 Sachen fahren diese Airboats – so unser Capitain, wir waren dann mit 60 bis 80 unterwegs. Meilen notabene, nicht KMh! Durch seine coole und kompetente Führung hat er sich von uns ein wirklich gutes Trinkgeld verdient. Nach diesem Trip noch kurz in der nächsten Regenwand durch Everglades City fahren und Weiterfahrt nach Naples zum Hotel Cove Inn beim Jachthafen. Hier erwartet uns für zwei Nächte ein grosses, tolles Zimmer mit Blick in den Hafen und mit Balkon. Ein super feines Nachtessen haben wir im Restaurant Boatshouse direkt beim Hotel genossen.

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  • USA 9.7.2014

Morgen erkunden wir diese sehr beliebte Ortschaft und melden uns am Abend wieder mit einem Update. Wir freuen uns natürlich wieder auf eure Anwesenheit …

 

10. Juli 2014 – Naples

Naples – Heute war ausschlafen angesagt – ok, wenigstens bis kurz nach 08h00. Ein frisch gebrühter Kaffee und los geht’s (Nespresso wir vermissen dich 😉 !).    Der heutige Tag gehört voll und ganz Naples. Naja fast, ein kurzer Abstecher nach Marco Island haben wir nach dem geplanten Frühstück in Tin City noch eingebaut. Das Frühstück haben wir dann aber ausfallen lassen, denn die im Tin City angebotenen Speisen passten nicht so ganz in unsere Vorstellungen eines Frühstücks: „Crabs, , Lobster, Fish“ oder „Ice-Cream“. Also fahren wir weiter und suchen auf dem Weg das geeignete Restaurant. Auf dem Weg wurden wir immer wählerischer, Subway und Co. haben es heute nicht in die engere Wahl geschafft – schon fast um die Mittagszeit haben wir uns dann entschieden, in Marco Island zu lunchen und das Frühstück zu streichen 😉 . Im Stonewalls im südlichsten Bereich dieser Inselgruppe haben wir uns dann eine Pizza und einen Salat geteilt – mhhh es war einwandfrei.    Auf der Rückfahrt noch in ein Outlet Center. Bei G.H. Bass und Co. wurden wir fündig und haben noch etwas Zubehör für unsere Ferien zu super Konditionen ergattert – Vorjahreskollektion? Egal, die Hauptsache bequem und cool.  Der zweite Teil des Nachmittags war dann mit Baden im Meer verplant. Also zurück ins Hotel, alle Wertsachen deponieren und los geht’s nach Naples Pier. Ein sehr schöner Sandstrand mit fast weissem Sand haben wir gewählt und haben das schätzungsweise 30 grad warme Meereswasser für ca. eine Stunde genossen. Das müssen wir unbedingt wiederholen z.B. morgen auf der Fahrt nach Tampa. Das Nachtessen dann im zweiten Restaurant bei unserem Hotel im „The Docks“. Genau so toll wie das gestrige Essen im „Boatshouse“.    Da wir nur für ca. 7 Tage Wäsche mitgenommen und die Wäsche aufgrund des Klimas etwas häufiger gewechselt haben als eingeplant, stand bereits heute die  „washing machine“ auf dem Tagesprogramm.    Inzwischen geniessen wir wieder den Balkon im Cove Inn, heute Abend bei lediglich 76 Grad F. also ca. 24.5 Grad und bei sehr angenehmer Luftfeuchtigkeit.

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  • USA 10.7.2014

Morgen fahren wir weiter nach Tampa, eine relativ kurze Strecke. Unterwegs werden wir Fort Meyers, Sanibel Island, Venice, Sarasota und St. Petersburg besuchen. Eine wirklich sehensewerte Strecke. Seid doch einfach wieder dabei …

 

11. Juli 2014 – Fahrt nach Tampa

Die Fahrt nach Tampa haben wir erst um erst 09h30 aufgenommen. Diverse Meilensteine bis zum Ziel haben wir uns gesetzt. Erfolgreich?  Leider nur bedingt! So z.B. wollten wir das „sightseeing“ starten mit Sanibel Island. Die Brücke haben wir dann vergebens in Cape Coral gesucht -> schlechte Vorbereitung, ganz klar 😉 Ok, dann fahren wir halt weiter in Richtung Venice – da soll es super Sandstrände geben – doch sind sie vergleichbar mit dem Venice Beach in Los Angeles? …    Diese Sandstrände mussten wir dann lange suchen, aber zum Schluss doch noch gefunden. Die Badeanzüge mussten wir zwischen unseren Autotüren anziehen, es gab keine anderen Umkleidemöglichkeiten. Über die Düne runter zum Sandstrand und „Schlarpen“ weg – Auuuu…. ist der Sand heiss – gefühlte 50 Grad oder mehr … Spurt ins Wasser und ahhhh, doch etwas mehr Abkühlung als gestern. Das Meer um Florida ist am heissesten in Naples, bereits 100 bis 150 km weiter nördlich ist es bereits drei bis vier Grad kühler. Wieder Umziehen – selbe Prozedur – und Weiterfahrt nach Sarasota.   Doch einige Kilometer vor diesem nächsten Ziel sind wir in eine gewaltige Regenwand gefahren, Geschwindigkeit drosseln auf 15 – 20 Meilen um überhaupt noch etwas zu sehen. Dieses lokale Unwetter schien sich sehr stabil über Sarasota und dessen „City Limit“ zu halten, so haben wir uns um-entschieden, direkt ins Hotel HolidayInn Express bei den Fairgrounds in Tampa zu fahren. Einchecken, frisch machen, Fahrt mit dem Hotel Bus ins Hardrock Hotel und Casino zum Dinner. Nach dem „Twisted Mac Chicken and Cheese“ noch die obligate Übung an den Slotmachines und nach 3h wieder zurück ins Hotel. Der Tag hat Spass gemacht und war spannend zugleich. Fototechnisch ist heute aber nicht viel passiert.

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  • USA 11.7.2014

Morgen Abend werden wir ein Country Konzert vis-a-vis unserem Hotel im „Midflorida Credit Union Amphitheatre“besuchen. Es spielen Tim McGraw (der Hauptact) , Cassadee Pope und Kip Moore. Hoffentlich spielt das Wetter etwas mit! Kommt doch auch mit 😉 Das Amphitheatre aus unserem Hotelzimmer fotografiert, links das HRC, Hotel und Casino:

 

12 Juli 2014 – Tampa

Tampa soll von Touristen angeblich meist nur durchfahren werden da es nicht so viel Sehenswürdigkeiten bietet. Häufig ist das Ziel der „Bush Gardens“ Freizeitpark. Zugegeben, der Rollercoaster „SheiKra“, der Freefall Tower „Falcon’s Fury“ und weitere Bahnen hätten auch uns Spass bereitet, aber in Kombination mit dem Country Konzert von heute Abend     haben wir uns für einen ruhigeren Tag entschieden.  In Ybor City „Historic Latin Quarter“ haben wir gestartet und unser „z’Morge z’Mittag“ bei Jimmy John’s genossen. Weiterfahrt ins „Down Town“ zum Bayshore Boulevard von welchem man eine super Sicht auf die Skyline der Hochhäuser hat. An diesem Boulevard liegt auch der Dreimaster „José Gasparilla“     – dieses Schiff wurde im Jahre 1904 zu Ehren von José Gaspar erbaut und ist seither jährlich der Mittelpunkt für das jährliche Piratenfest welches jeweils bis zu 400‘000 Besucher anzieht. Die Tampa Erkundung führt weiter nach Old Hyde Park Village in welcher man die Atmosphäre vergangener Zeiten aufleben lässt.    So nun noch über die lange Brücke nach Clearwater, doch kaum in Clearwater angekommen wird man mit grossen Leuchttafeln darauf hingewiesen, dass der Weg zur Beach noch mindestens 35 Minuten dauert – das mal zwei, es könnte eng werden. Dann erblicken wir Robert’s Christmas Wonderland – ein Geschäft nach unserem Geschmack aber zur falschen Jahreszeit. Was soll’s, wir gehen rein bestaunen das extrem grosse Angebot an Deko und Beleuchtung welche man hier in den USA für Weihnachten einsetzt. Wer kennt sie nicht aus den Filmen, die Nachbarschaft‘s Wettkämpfe um schöner beleuchtete Häuser während der Weihnachtszeit. Wir haben die obligate Feriendeko für unseren Baum gefunden „Florida“ muss drauf stehen und zu unserem Baum passen.

So nun geht’s zum Konzert in das Fairgrounds gegenüber unserem Hotel. Wird bestimmt cool 😉    Kaum das Hotel verlassen überrascht uns ein Platzregen, schnell Unterstand suchen, die eingepackten Einweg-Regenjacken anziehen und etwas ausharren. Nach ca. 10 Minuten dann die Beruhigung. Bis zum Erreichen des „Amphitheatre“ wurde der Regen immer schwächer. Wir haben unsere Plätze hinten auf  „The Lawn“ – der Wiese – im hinteren, unbedeckten Teil des Theaters reserviert – in Florida ist es ja schliesslich immer warm und schön ;-). Doch falsch geplant … unsere eingepackten Badetücher sind bei diesem nassen Untergrund nicht wirklich von Nutzen. Es werden Strandhocker vermietet – uff … wir sind gerettet, denn der Regen wurde inzwischen wieder stärker und es hat während des ganzen Konzertes von Cassadee Pope und einem Teil des Gig’s von Kip Moore durchgeregnet. Nicht wenige der X-tausend Zuschauer waren von Kopf bis Fuss durchnässt, aber harrten hartnäckig im Regen aus und haben die US Country Music bis zum Schluss genossen. So auch wir … 🙂   Ja, das Konzert war der Hammer (1A!), alle drei Bands haben eine top Show hingelegt und wirklich überzeugt.

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  • USA 12.7.2014

 

13. Juli 2014 – Fahrt nach Panama City Beach

Tagwache kurz nach Sieben Uhr, Frühstück im Hotel und kurz nach Neun geht es los auf die etwas längere Fahrt von Tampa nach Panama City Beach. Ca. 360 Meilen oder 580 Kilometer. Sybille und ich haben immer nach ca. 1 ½ bis 2h das Steuer übergeben. So fährt es sich cooler und beide kriegen etwas von der Strecke mit. Angekommen sind wir ca. um 16h30. Auf der Fahrt vier Stop’s, einer mit einem „Footlong“ Subway Lunch. Ein Drittel der Strecke bestanden aus Duzenden von Kilometern gerade Strecken, links und rechts Bäume und nichts als Bäume. Autos sind uns über viele Kilometer keine oder nur ganz wenige begegnet – hallo, sind wir in Kanada? … Die letzten 20% der Strecke „ein Umweg“ dem Golf von Mexico entlang. Eine super Strecke welche sich wirklich gelohnt hat.

Nachtessen dann im T.G.I. Friday‘s oder „Thank God It’s Friday‘s“ (www.tgifridays.com) – eine unserer Lieblingsketten sowohl in Amerika wie auch in Europa. Nicht erwähnen müssen wir, dass das Hardrock die favorisierte Restaurant-Kette ist (www.hardrock.com) und das Outback (www.outback.com) auch ganz oben mitmischt. So macht Essen auch in den USA Spass – wenn nur die „Abwicklung“ nicht immer so schnell wäre – typisch halt.

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  • USA 13.7.2013

Morgen werden wir den alten Stadtteil von Panama City erkunden – heute bei Ankunft waren wir echt zu müde dafür. Danach geht die Fahrt weiter nach Biloxi im Bundesstaat Mississippi ins Hardrock Hotel – 240 Meilen Strecke entlang dem Golf von Mexico. Wir würden uns freuen wenn ihr morgen auch wieder auf unserem Blog stöbert …