USA 2016 – zweite Woche

10.7.2016 – Cannon Beach, Ecola State Park, Astoria, Ft. Clatsop
Die Sonne musste sich heute Morgen beweisen und hat sich kurz nach Mittag vollständig durchgesetzt. Beim Frühstück haben wir unsere Zimmernachbarn noch einmal getroffen, sie wurden durch unsere Kleber am Auto aufmerksam auf western-wear.ch und werden uns im Geschäft besuchen, wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Ihre Route geht weiter über Portland – Yellowstone – Las Vegas und nach LA. Gute Fahrt und viel Spass!

Sybille und ich haben heute als Erstes den Ecola State Park besucht. Tolle Aussicht auf den Cannon Beach und den Haystack Rock – der drittgrösste Monolith der Erde. Die steilen Trails des Ecola SP waren sehr rutschig, ein Ausrutscher, aber ich konnte mich noch in letzter Sekunde fangen – die Kamera mit dem grossen Zoom wären um ein Haar im Dreck gelandet – Glück gehabt. Entscheid, keine Trails auf diesem aufgeweichten Boden. Mit dem Auto zum Indian Beach – ein Surfer-Strand. Fahrt nach Astoria durch die Altstadt und zum Hafen. Die 1966 eröffnete Megler Bridge (guter Jahrgang 😉 ) verbindet Astoria mit McGowan / Megler. Sie muss auf morgen warten.

Besuch des Ft. Clatsop, ein National Monument. Hier haben wir den «America The Beautyful» gekauft, 80$ für die kommenden National Park’s auf unserer Strecke. Das Ft. Clatsop ist ein rekonstruiertes kleines Fort mit Cabins welche durch die zwei Entdecker Lewis und Clark im Jahre 1805 erbaut wurde. Etwas zu touristisch für unseren Geschmack, daher nur ein kurzer Aufenthalt und zurück zur Cannon Beach zum Haystack Rock. Nachtessen gibt es im «Pelican Brewing» ganz in der Nähe des Lighthouse Inn. Eine von deren sieben verschiedenen Biersorten habe ich gestern bereits probiert – Brown Ale – 1a!
Nach dem Nachtessen noch einmal zum Cannon Beach Sonnenuntergang beim Haystack Rock geniessen. Ca. 45 Minuten hat das Spektakel gedauert. Top!

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  • USA 10.7.2016

Morgen wieder eine lange Tour der Küste entlang ganz in den Norden nach Port Angeles.

 

11.7.2016 – Fahrt Cannon Beach via La Push nach Port Angeles
Gestern Abend – der Rest des Abends auf dem Balkon unseres Zimmers genossen – so konnten wir beobachten wie eine Waschbär-Mamma mit ihrem Jungen die Strasse vor unserem Hotel überquert hat und neben unserem Gebäude in die hintere Gebäudereihe verschwunden ist. Dazwischen noch eine Begegnung mit dem Hund des Nachbarn von nebenan, doch die Waschbär-in hat es geregelt und das Junge sicher abgeholt.
Heute Morgen – Tagwache 6h00, Abfahrt kurz vor Sieben. Bei FredMeyer in Astoria den Tank «taxfree» füllen (Oregon ist Taxfree) und vom netten Tankwart zwei, drei Tipps für die Route erfahren, schon kann die Fahrt weiter gehen. Die Strecke von Cannon Beach nach Port Angeles – wo möglich der Küste entlang, ist von Wäldern geprägt und wunderschön zu durchfahren. Noch während der Fahrt über die Megler Bridge beginnt dann auch der nächste Bundesstaat auf unserer Reise – Washington.  Auf dem Weg nach La Push hat ein noch nicht ausgewachsener Wolf ca. 50 Meter vor uns die Strasse überquert. Da wir mit 50 Meilen unterwegs waren, hatten wir keine Chance die Kamera zu aktivieren, aber der Wolf wird uns auch so in Erinnerung bleiben.

 

Mit allen Pausen und Fotohalten sind wir kurz nach 16h00 im Hotel Olympic Lodge angekommen. Zimmer bezogen, benutzte Wäsche sortiert und auf zur «Laundry bzw. Laundromat» 6 Häuserblocks entfernt. Nun sind wir wieder gerüstet für die nächsten Tage.
Für das Abendessen werden wir vom Hotel zu Fuss durch Port Angeles flanieren um das richtige Lokal zu finden.

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  • USA 11.7.2016

Morgen geht es in den Olympic National Park welchen wir heute bereits stellenweise gestreift haben.

12.7.2016 – Olympic National Park – Port Angeles
Fahrt zum Hurricane Ridge, Frühstück, T-Shirt als Andenken und danach auf dem Fussweg  via High Ridge Trail zum Sunrise Point Trail – am Ende des Trails haben wir fast 1h auf die Kraft der Sonne gehofft, fast erfolglos zurück über den Cirque Rim Trail zum Auto. Inzwischen hat leichter Regen eingesetzt. Danach 8 Meilen auf «unpaved road» zum Obstruction Point, doch auch hier nur Nebel und Nieselregen. Zurück nach Port Angeles und über die Deer Park Road zum Camping «Deer Park», eine wirklich raue und dreckige Strasse. Oben angekommen wieder das selbe Bild – Nebel. Falscher Tag für gute Aussicht und Weitsicht. Zurück in Port Angeles, Einkauf im Walmart, danach den Offroader in die Waschbox fahren und vom Dreck der zwei rauen Strassen befreien. Nachtessen – wie gestern – im Fanaticus Grill in 15 Minuten Fussdistanz. Ein tolles Lokal mit gutem Angebot.

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  • USA 12.7.2016

Morgen werden wir mit der Port Angeles Whale Watch Company in die See (das Meer 😉 ) stechen und hoffentlich einige der grossen Säuger sehen / fotografieren können.

 

13.7.2016 – Port Angeles, Whale Watching
Wieder einmal – relativ – früh Tagwache, auf der Fahrt in den Hafen bei Jack in the Box Frühstück und los kann es gehen. Parkplätze gibt es mehr als genug im Marine-Drive. Kameras sind seit gestern bereit, Akkus geladen und die entsprechenden Linsen angebracht. Tolle Begrüssung des Captains John und seiner Truppe, das Wetter sei mehr als perfekt für eine Tour und die Sichtung von Walen – garantiert! Und so ist es gekommen, gleich ½ h nach Ausfahrt des Hafens mit der Island Explorer 4  bereits die Sichtung von Orca’s, dann auch noch Exemplare des Humpback Whale. Bei Victoria (Kanada) dann wieder eine Orca Familie mit (angeblich) 92 Mitgliedern, ein schönes Schauspiel. Diverse dieser Familie haben sich (leider nur auf Distanz) gezeigt. Auf der Rückfahrt noch eine weitere Belohnung mit Walen von weniger als fünf Meter von unserem Schiff entfernt. Der HAMMER! Die Crew hat gemeint, das erste Mal dieses Jahr mit der Sichtung von drei verschiedenen Walen auf einer Tour UND das erste Mal dieses Jahr mit der Sichtung des Minke Whale. «Amazing» und «Wonderfull» waren die Kommentare der Crew für die nahe Sichtung. Die Tour hat über fünf Stunden gedauert und war ihr Geld wirklich wert. Wir können www.island-adventures.com nur empfehlen, sind wir wieder einmal in dieser Gegend, wir buchen wieder mit ihnen!

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  • USA 13.7.2016 - Whale Watching

Morgen geht es weiter nach Tacoma, zwei drei Abstecher sind eingeplant. Gespannt? Schaut doch einfach wieder vorbei.

 

14.7.2016 – Fahrt nach Tacoma, Stop in Bremerton, Besuch der USS Turner Joy (DD-951)
Wieder ein schwarzer Tag für Europa, wieder Terror in Frankreich. Diese Nachrichten erreichen uns mit schwerem Herzen. «What the hell …» dieser IS, diese Taliban’s und alle anderen Zellen müssen endlich gestoppt und eliminiert werden – warum wird in dieser angeblich so vollkommenen «European Nation» nicht mehr unternommen um die Mitglieder zu schützen? Together? BREXIT etc.!
Wieder sind wir zwei am Überlegen, ob wir unser «Zelt» in Europa abbrechen und in die USA oder nach Kanada auswandern sollen.

Doch zu den Impressionen von heute ….
Die USS Turner Joy (Nickname der Schiffe der „Forrest Sherman Class“: Tin Can) ist ein „Destroyer“ welcher nach dem zweiten Weltkrieg gebaut wurde und 1957 als letztes der Serie „Sherman Class“ zum Einsatz kam. Nach diversen Einsätzen in Pearl Harbor, Arpa, Guam wurde die USS Turner Joy in der Nähe von Marina Islands im Auftrag von Präsident Eisenhower als Rettungs-Einheit in diversen Ländern in Asien eingesetzt. Danach wurde sie für 18 Monate generalüberholt und wurde hauptsächlich an der kalifornischen Küste eingesetzt. Die Haupteinsätze hat dieses Schiff jedoch im Vietnam Krieg zwischen 1964 (Hauptsächlich im Oktober 64 – Geburtsmonat meines 15 Monate älteren Bruders) und den früheren 70er Jahren geleistet.  In den mid. 70igern – nach dem langen Vietnam Einsatz – gab es diverse Verzögerungen für eine weitere Generalüberholung dieses Schiffes welche die inzwischen aufgetretenen Probleme mit den Engines (Motoren) beheben sollte. Im November 1982 wurde angekündigt, dass die Forrest Sherman Class Destroyers – zu welchem auch dieses Schiff gehört – in Pension gehen sollen.
Ein interessanter Besuch und gut zu wissen, dass die USA auch heute noch mit den richtigen Mitteln und im richtigen Moment eingreifen kann. Ev. wäre die Zeit reif dafür …

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  • USA 14.7.2016

In Tacoma haben wir die Greyhound Station (Bus nach Seattle) ausgemacht um für morgen bereit zu sein. Morgen also Seattle by BUS 😉 …

 

15.7.2016  – Fahrt mit dem Greyhound nach Seattle und zurück
Angekommen in Seattle nach ca. 45Min., dann für ca. 2h etwas «lost in Seattle» bis der Busfahrplan und die Tarife endlich durch uns verstanden wurden. Dann in Richtung Downtown zum Seattle City Center und Space Needle, doch wir wurden sofort informiert, dass Tickets für den Tower-Lift bis 19h30 ausverkauft sind. Somit hat sich diese Attraktion erledigt. Wie haben im Voraus keine Tickets gebucht, weil es wetter-technisch nicht immer so sicher ist in Seattle. Macht nichts, los zum Hardrock Cafe, kleiner Lunch und weiter zum Pike Place Market. Dieser Markt besteht seit 1907 und sollte in den 70igern (damals) hochmodernen Hochhäusern weichen. Noch etwas in der 2nd und 3rd Ave. rumschlendern und zurück zur Greyhound Station, überpünktlich kurz vor 16h00 um unser Boarding um 16h30 nicht zu verpassen. Es treffen immer mehr Reisende ein welche in den Norden (inkl. Vancouver) und eben in den Süden nach Tacoma möchten. Um 16h40 war nach wie vor kein Bus sichtbar um 17h00 kam der erste Bus für die Norden-Reisenden und um 17h15 dann endlich der Bus nach Tacoma. Fehlende Anweisungen des Personals und auf Fragen wo der Bus nach Tacoma bleibt, die Antwort «We don’t know … huge traffic, this maybe the reason». Alles in allem mit einem Stau vor Tacoma sind wir gute 1 1/2 Stunden zu spät angekommen.

Seattle ist endgültig nicht unsere Stadt, wir sind froh, wieder in Tacoma zu nächtigen.

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  • USA 15.7.2016

Morgen geht es weiter in Richtung Mt. Rainier und Portland – zurück nach Oregon, mal sehen wie das Wetter gelaunt ist.

 

16.7.2016 – Mt. Rainier Nat. Park – Fahrt nach Portland
Von Tacoma in Richtung Buckley, Enumclaw, Greenwater und um 12h11 den Mt. Rainier Nat. Park befahren.. Ziel rund um den Vulkan auf der «Scenic Route» und über die 410 weiter, auf der 123er weiter Richtung Süd und dann über die Paradise Road / National Park Hwy, Elbe, Morton, Hwy 12 und auf die Interstate I5 Richtung Süden – Portland. Den National Park haben wir kurz vor vier wieder verlassen. Dreieinhalb kurzweilige Stunden für diverse Fotohalts, Fuss-Trails und eben die Fahrt durch diesen wunderschönen NP. Wildlife haben wir leider fast keines gesehen – warum wissen wir nicht. Vom Parkausgang ging es dann noch weitere fast 3h weiter bis zum Hotel. Aktuell sind wir im  «the old spaghetti factory» in der Nähe unseres Hotels «Courtyard by Marriot» in Clackamas. Diese Restaurant Kette nehmen wir gerne in unsere «Preferred Restaurant List» auf. Das Essen war der Burner (1a) und auch die Getränke haben gepunktet (Wein und Bier). Preis-Leistung ist top.

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  • USA 16.7.2016

Hier in Portland bleiben wir für drei Tage/Nächte und werden nebst der City die wichtigsten Spots der Umgebung anfahren.